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Personenschäden

Autounfall-Schadenspositionen bei Personenschäden

Schadenspositionen bei Personenschäden:

Schmerzensgeld

Sobald es zu Personenschäden bei Unfällen gekommen ist, haben die Verletzten einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Das Schmerzensgeld hat die Funktion, dem Verletzten für seine Verletzungsfolgen eine Genugtuung zukommen zu lassen. Leider liegen die in Deutschland gezahlten Schmerzensgelder weit unter denjenigen, die z.B. aus den USA bekannt sind. So werden Schmerzensgelder über 10.000,00 € nur bei erheblichen Verletzungen gezahlt werden. Es zeigt sich, dass die Versicherer sich mit der Zahlung oftmals schwer tun. Nicht selten zahlen Versicherer erst auf massiven Nachdruck von Rechtsanwälten angemessene Schmerzensgelder. Nicht selten muß erst eine Klage angestrengt werden, bevor eine Auszahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes erfolgt.

Die Höhe des Schmerzensgeldes bemisst sich insbesondere nach folgend Faktoren
-Art der Verletzung
-Intensität und Dauer der erlittenen Verletzungen
-Dauer der Heilbehandlung
-Krankenhausaufenthalt
-Dauer der Arbeitsunfähigkeit
Umfang der verbleibenden Schäden (Narben, Behinderungen etc.)

Aus diesen Umständen wird dann ein Schmerzensgeld zu bestimmen sein, welches sich selbstverständlich nicht errechnen lässt, sondern nach den Umständen geschätzt werden muß. Können sich die Parteien nicht einigen, so muß am Ende ein Gericht über die tatsächliche Höhe des Schmerzensgeldes befinden. Zur Orientierung können sog. Schmerzensgeldtabellen z.B. die von Hacks/Ring /Böhm herangezogen werden. In diesen Tabellen sind einige hundert Urteile aufgeführt, an denen man sich bei der Findung eines „richtigen“ und angemessenen Schmerzensgeldes orientieren kann. Es ist klar, dass verschiedene Gerichte selbst bei vergleichbaren Fällen unterschiedliche Schmerzensgeldbeträge ausurteilen. Dies liegt zum einen daran, dass jeder Fall im Detail unterschiedlich ist und zum anderen natürlich daran, dass einige Gerichte schmerzensgeldfreundlicher urteilen als andere. Das einzig richtige Schmerzensgeld wird es daher nie geben. Alles zum Schmerzensgeld unter www.Schmerzensgeldtabelle24.de (Bitte hier klicken!)


Falls bei Ihnen eine Verletzung durch einen Unfall verursacht wurde, sollten sie sich in jedem Fall einen Anwalt nehmen. Gerade bei Personenschäden kann ein erfahrener Verkehrsrechtsanwalt viel für Sie tun. Insbesondere bei Personenschäden gilt nämlich: Lassen sie sich nicht mit geringen Beträgen abspeisen! Nicht selten bieten Versicherer unangemessen niedrige Abfindungen an und verbinden diese mit sog. Abfindungserklärungen, die der Verletzte unterschreiben soll. Wurde einmal eine solche Abfindungserklärung unterschrieben, so sind die Ansprüche des Verletzten im Regelfall erledigt. Der Verletzte kann dann keine weiteren Ansprüche gegenüber dem Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung durchsetzen. Daher: Unterschreiben sie nie einfach eine solche Abfindungserklärung, auch wenn ihnen der angebotene Betrag zunächst hoch erscheint. Fragen sie einen Verkehrsrechtsanwalt. Dieser kann sie beraten und oftmals noch ein deutlich höheres Schmerzensgeld durchsetzen.

Im Falle eines Personenschadens sollten Sie den Schaden durch einen Rechtsanwalt bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung anmelden. Diese wird sich dann wieder an sie wenden und sie auffordern, den Unfallhergang darzulegen und die Verletzungsfolgen zu benennen. Zudem wird Sie Ihnen eine sog. Schweigepflichtentbindungserklärung übersenden mit der Bitte diese auszufüllen. Die Versicherung will sich selbstverständlich vergewissern, ob und wenn ja welche Verletzungen durch den Unfall tatsächlich erlitten wurden. Dazu wird die Versicherung Arztberichte von den Ärzten einholen, die sie nach dem Unfall behandelt haben. Teilen sie der Versicherung daher auch mit, welche Ärzte an der Behandlung der Unfallfolgen mitgewirkt haben, am besten mit Namen und Adresse. Im Fall eines Klinikaufenthaltes können sie auch nur das Klinikum angeben und alle Ärzte des Klinikums von der Schweigepflicht entbinden.

Sobald der Versicherung dann alle Arztberichte vorliegen, wird sich diese wieder an sie wenden und Ihnen ein Schmerzensgeldangebot unterbreiten. Dies kann erfahrungsgemäß einige Wochen oder Monate dauern, da die Ärzte Berichte teilweise sehr schleppend abliefern. Es liegt somit nicht immer an der Versicherung, wenn die Unfallregulierung nur schleppend erfolgen kann. Hat die Versicherung Ihnen ein Schmerzensgeldangebot unterbreitet, so sollten sie dieses nie überstürzt annehmen. Prüfen sie es sorgfältig. Dies zudem deshalb, weil mit dem Schmerzensgeldangebot die Versicherung oftmals eine Abfindungserklärung beifügt, die sie unterschreiben sollen. Haben sie eine solche jedoch einmal unterschrieben, so hat sich die Versicherung quasi „freigekauft“ und muß nunmehr grundsätzlich keinerlei Schadensersatz mehr leisten, auch dann nicht, wenn sich erst später noch Schäden zeigen; zum Beispiel versteckte Verletzungen.

Praxistipp: Gerade bei schwereren als Bagatellverletzungen, sollten sie daher immer einen Rechtsanwalt aufsuchen, der sich auf Verkehrsrecht spezialisiert hat. Dieser weiß wie vorzugehen ist und welche Schmerzensgelder angemessen sind und daher angestrebt werden sollten.

Verbleiben Spätfolgen, so kann neben einer einmaligen Schmerzensgeldzahlung auch eine „Schmerzensgeldrente“ zu zahlen sein. Diese Verrentung des Schmerzensgeldes kommt aber nur in schwereren Fällen in Betracht.

Verdienstausfallschaden. Insbesondere in den Fällen, in denen der Verletzte wegen der Unfallverletzungen seiner Beschäftigung teilweise oder gar nicht nachkommen konnte, hat dieser gegenüber dem Schädiger einen Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalles in dieser Zeit. Angenommen Ihre Krankenversicherung zahlt Ihnen bei sechswöchiger unfallbedingter Krankheit ein Krankentagegeld in Höhe von insgesamt 2.500,00 €. Sie hätten aber bei ausgeübter Berufstätigkeit 3.800,00 € netto verdient. In diesem Fall können sie die Differenz zwischen dem gezahlten Krankentagegeld und ihrem eigentlichen Nettoverdienst von der Versicherung ersetzt verlangen. In diesem Fall wären also als Verdienstausfallschaden 1.300,00 € erstattungsfähig. Auch in solchen Fällen lohnt es sich oftmals einen Rechtsanwalt einzuschalten. Als Selbständiger ist Ihnen der für den Zeitraum durchschnittlich zu erwartende Gewinn zu erstatten.

Haushaltsführungsschaden: Sofern sie durch einen Unfall eine gewisse Zeit arbeitsunfähig gewesen sind, haben sie dem Grunde nach auch einen Anspruch die Erstattung eines sog. Haushaltsführungsschadens. Angenommen sie sind Hausfrau und haben zwei Kinder. Da die Haushaltstätigkeit selbstverständlich ebenfalls einen messbaren Wert aufweist und dieser Ihnen nunmehr entgangen ist, können sie den Haushaltsführungsschaden erstattet verlangen. Der Haushaltsführungsschaden richtet sich dabei maßgeblich danach, in welche soziale Schicht ihr Haushalt einzustufen ist, wie lange sie unfähig waren, den Haushalt zu führen, wie aufwendig die Haushaltsführung ist und für wie viele Personen sie einen Haushalt geführt haben. Soweit sie sich für die Zeit der Haushaltsführungsunfähigkeit eine Hilfskraft einstellen mussten, können sie diese Kosten grundsätzlich geltend machen. Haben sie auf eine Haushaltshilfe verzichtet, z.B. weil Ihnen Ihre Mutter geholfen hat, so können sie einen fiktiven Haushaltsführungsschaden geltend machen. Hier ist als fiktiver Schaden die Kosten einer Hilfskraft anzusetzen.

Besuchskosten: Dem Verletzten selbst steht auch ein Anspruch auf Erstattung der Besuchskosten seiner Angehörigen zu. Angenommen sie befinden sich nach einem Unfall in einer Klinik in München und Ihr Wohnort ist hiervon 300 km entfernt. Die Kosten für die Anreise und ggf. für Übernachtungen naher Angehöriger, sind auch von der Versicherung grundsätzlich zu erstatten. Den Anspruch auf Erstattung haben aber nicht die Angehörigen, sondern der verletzt selbst.Sonstige Kosten: Grundsätzlich ist der Verletzte zumindest vermögensrechtlich so zu stellen, als wenn der Unfall sich nicht ereignet hätte. Das bedeutet auch, dass alle sonstigen Kosten von dem Schädiger zu erstatten sind, welche durch den Unfall verursacht wurden. Zu denken ist dabei insbesondere an die Praxisgebühr, an Zuzahlungen für Medikamente, Behandlungen oder sonstige Heilmittel und an Kosten für Taxifahrten und Krankentransporte. Auch diese summieren sich auf die Dauer und sollten daher berücksichtigt werden. Um die Kosten nachweisen zu können, müssen sie allerdings alle Quittungen aufheben und ggf. bei der Versicherung zum Nachweis einreichen.

Rechtsanwalt bei Schmerzensgeld

Die Erfahrung zeigt, dass sich Unfallgeschädigte oft gar nicht bzw. zu spät an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht wenden. Dies führt ganz regelmäßig dazu, dass teils erhebliche Ansprüche gar nicht geltend gemacht werden und Geschädigte so auf mehreren hundert oder sogar tausend Euro Schadensersatz unfreiwillig verzichten. Zudem zeigt die Praxis, dass nicht anwaltlich vertretene Geschädigte häufig mit zu geringen Beträgen abgespeist werden und/oder sich die Unfallregulierung unnötig lange hinauszögert.

Unverschuldeter Unfall? Regulierung ohne Kosten für Sie!

Betroffene von Verkehrsunfällen scheuen häufig den Gang zum Anwalt, da sie hohe Kosten befürchten und die Versicherung des Unfallgegners ja schon irgendeinen Betrag zahlen wird. Hat der Unfallgegner den Unfall jedoch allein zu verantworten, so hatte die gegnerische Haftpflichtversicherung auch die gesamten Rechtsanwaltskosten des Geschädigten zu tragen. In diesem Fall kann der Geschädigte folglich kostenlos einen Rechtsanwalt mit der gesamten Regulierung des Unfalles beauftragen. Der Rechtsanwalt regelt dann für den Geschädigten alles weitere und kümmert sich um eine vollständige und zügige Regulierung, damit auch tatsächliche alle Ansprüche des Geschädigten schnell reguliert werden.

Besteht eine Verkehrsrechtsschutzversicherung so sollte in jedem Fall einen Rechtsanwalt beauftragt werden, da diese auch die Kosten einer Unfallregulierung übernimmt.

Bitte seien Sie auch vorsichtig, wenn Ihre Werkstatt oder die gegnerische Haftpflichtversicherung eine Unfallregulierung anbietet! Sowohl die Werkstatt als auch die Haftpflichtversicherung vertritt zumindest auch eigene Interessen! Eine unabhängige und vor allem alle Ansprüche berücksichtigende Unfallregulierung wird weder durch die Werkstatt noch durch die gegnerische Haftpflichtversicherung erfolgen!

Rechtsbeistand bringt mehr Geld!

Aber selbst dann, wenn die Haftungslage unklar ist, sollte der Geschädigte zumindest ein erstes Gespräch bei einem Fachanwalt für Verkehrsrecht in Anspruch nehmen. Geschädigten stehen neben dem eigentlichen Fahrzeugschaden oft noch eine Vielzahl von anderen Schadensersatzpositionen zu, die häufig mehrere hundert oder sogar tausend € ausmachen. Damit der Geschädigte am Ende nicht auf Geld verzichtet, sollte er eine Erstberatung in jedem Fall in Anspruch nehmen. Denn viele Geschädigte wissen nicht, dass ihnen ggf. auch ein Anspruch auf Auslagenpauschale, Schmerzensgeld, Ummeldepauschale, Nutzungsausfallentschädigung, Haushaltsführungsentschädigung, wegen vermehrten Bedürfnissen, Umbaukosten, Mietwagenkosten, etc. zustehen kann.

Unfall mit Personenschaden

Wurde bei dem Unfall eine Person verletzt, so muss sich der Geschädigte als auch der Schädiger in jedem Fall durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht vertreten lassen. Eine umfassende und zügige Regulierung eines Unfalles mit Personenschaden ist nur mit Hilfe eines Rechtsanwaltes möglich. Geschädigte wissen oft nicht, welche Ansprüche ihnen in welcher Höhe zustehen. Zudem laufen sie Gefahjr mit zu geringen Beträgen abgefunden zu werden und so ggf. berechtigte Ansprüche durch unbedachtes Handeln auch für die Zukunft zu verlieren. Wer einen Unfall mit Personenschaden ohne anwaltliche Hilfe selbst reguliert, handelt grob fahrlässig!

Kostenlose Erstanfrage.

Rechtsanwalt Dr. André Pott, Fachanwalt für Verkehrsrecht, mit Kanzleisitz in Detmold, bietet über das Portal autounfallschaden.de eine Erstberatung für Betroffenen eines Verkehrsunfalles an, um mit den Geschädigten über die weiteren Schritte, eine erste Einschätzung der Haftungslage und die dem Geschädigten zustehenden Ansprüche zu sprechen. Geschädigte können so eine erste fachlich fundierte Einschätzung erhalten und verzichten nicht aus Unkenntnis auf berechtigte Ansprüche.

Falls Sie eine erste kostenlose und unverbindliche Anfrage an den Fachanwalt für Verkehrsrecht Dr. André Pott stellen wollen, setzen Sie sich einfach unter pott@rpp.de mit uns in Verbindung. Rechtsanwalt Dr. Pott wird sich dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich bei Ihrer Anfrage, um eine unverbindliche Anfrage handelt. Durch die Absendung Ihrer Anfrage kommt kein Mandatsverhältnis zustande. Folglich werden durch die Absendung Ihrer Anfrage keinerlei Fristen gewahrt!

Schadenspositionen bei Personenschäden:

Schadenspositionen bei Personenschäden:

Unfälle sind in keinem Fall für irgend einen Beteiligten günstig. Besonders schlimm wird es jedoch, wenn es bei einem Unfall nicht bei Blechschäden bleibt, sondern es zu Verletzten oder sogar Toten kommt. Bei Verkehrsunfällen mit sog. Personenschäden sind die Beteiligten oftmals emotional stärker eingebunden. Zudem gestaltet sich in solchen Fällen die Unfallregulierung oftmals langwieriger und schwieriger. Kommt es glücklicherweise nur zu leichten Verletzungen, so kann der Schadensfall erfahrungsgemäß innerhalb von 6 Monaten abgewickelt werden. Bei gravierenden Verletzungsfolgen hingegen ziehen sich die Verfahren teilweise über Jahre hin und können bei bleibenden Schäden für den Betroffenen teilweise Wirkungen für den Rest ihres Lebens verursachen. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche Schadenpositionen Sie im Fall eines Personenschadens geltend machen können und wie solche „Schäden“ in der Praxis reguliert werden: